11. April 2009
Von Jenny Karpawitz, Tamala-Center und Udo Berenbrinker, Tamala-Center
19.05.2009 – Vorgesetzte, die brenzlige Situationen humorvoll entschärfen und Humor im Arbeitsalltag als Kommunikationsmittel einsetzen, genießen große Akzeptanz. Humor ist eine Erfolgsstrategie. Denn Studien zeigen: Wo gelacht wird, fühlen sich die Mitarbeiter wohl und es wird in der Regel mehr und besser gearbeitet.
In unserer Arbeitswelt begegnen wir als Führungskraft tagtäglich Kollegen und Mitarbeitern. Wir treffen uns in Meetings, diskutieren und sind in verschiedene Arbeitsabläufe integriert. Der Alltag in Unternehmen und Verwaltungen ist in der Regel geprägt von Zahlen, Aufträgen, administrativen Gesprächen und nur selten von menschlichen Begegnungen. Dabei könnte diese direkte Kommunikation von Mensch zu Mensch einer der wesentlichsten Bausteine für den Erfolg eines Unternehmens sein.
In zahlreichen Studien haben Wissenschaftler nachgewiesen, dass die Identifikation mit einem Unternehmen weniger über deren Produkte und Dienstleistung erfolgt, als über das menschliche Miteinander. Viel Potenzial und Know-how gehen verloren, wenn sich fast 60 Prozent aller Mitarbeiter in eine innere Verweigerung geflüchtet haben, da das innerbetriebliche Klima von Angst und Unsicherheit geprägt ist – so die Studie von Pew Research Center for People in einer weltweiten Befragung. Hier sind Führungskräfte und Personalvorstände gefordert, zu integrieren und das Potential der Mitarbeiter zu fördern.
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In Deutschland leiden fast 40 Prozent der Führungskräfte in Wirtschaft und Politik an den Phänomenen Depression, Burnout und Krebs. Die Dunkelziffern sollen noch höher liegen, so die Studie der Freien Universität Berlin. Wissenschaftler der amerikanischen Stanford Universität haben festgestellt, dass Menschen, die täglich viel lachen und eine humorvolle Einstellung im Alltag pflegen, nicht an diesen Krankheiten leiden.
Es ist eine erwiese Tatsache, dass Kinder noch 400 Mal am Tag lachen, ein Erwachsener reduziert sein Lachen auf 15 bis 20 Mal am Tag. Am wenigsten lachen wir am Arbeitsplatz: Hier reduziert sich der Wert auf 5 Mal am Tag und in manchen Positionen und Abteilungen auf Werte, die weit darunter liegen. Diese werden von den Wissenschaftlern als gesundheitsgefährdend eingestuft.
Lachen und Freude ist eine urmenschliche Eigenschaft und nur dem Menschen möglich, um bestimmte körperliche und psychische Prozesse in Gang zu halten. Zehnminütiges herzhaftes Lachen hat deshalb die gleiche Wirkung wie ein einstündiger Jogginglauf. In vielen europäischen Ländern – wie England, Frankreich, Italien und den Niederlanden – werden Humortrainings und Lachübungen inzwischen auf Krankenschein verordnet, um bei Top-Managern und Politikern dem drohenden psychischen und physischen Kollaps vorzubeugen.
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10. April 2009
Udo Berenbrinker und Jenny Karpawitz, die Gründer und Leiter des Zentrums, haben den Clown in Deutschland wieder salonfähig gemacht und gelten als „Pioniere der modernen Clown- und Humorbewegung in Europa“ (St.Galler Tageblatt 2003, Schweiz).
Jährlich werden qualitativ hochwertige Seminare im Bereich Clown und Humor angeboten, in denen die Erfahrungen der Clown- und Performancearbeit von Udo Berenbrinker und Jenny Karpawitz (im Jahre 2010 feiern sie ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum) zu einem sinnvollen Konzept verbunden werden. Diese sollen Schauspielern, Clowns aber auch Therapeuten und Führungskräften ein entsprechendes Wissen vermitteln.
Das Angebot richtet sich an Menschen, die den Clown zum ersten Mal ausprobieren möchten (Schnupperkurse), aber auch an Profis, die ihr Wissen vertiefen wollen.
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