7. Juni 2010
Warum Straßentheater?
In den vergangenen Jahren hat sich Straßentheater zu einer eigenständigen Kunstform entwickelt, die jedes Jahr viele tausende Menschen begeistert. Unter Straßentheater werden Formen des Theaters bezeichnet, die in öffentlichem Raum stattfinden, wie etwa auf Straßen, aber auch auf Plätzen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Parks, an Häuserfassaden oder auf Bäumen, in Städten wie in Dörfern. Die Künstler begeben sich dorthin, wo sie ihr Publikum finden.

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Clown, Comedy, Strassentheater – ein Openair-Spektakel im Innenhof von Schloss Glarisegg, bei schlechtem Wetter in der Mehrzweckhalle.
Mit dem Ausbildungsjahr vom Internationalen Centrum für Clowns, Humor und Kommunikation aus Konstanz (D). Die Truppe zeigt ein Zirkus-Clown-Programm im Stile des “cirque du soleil” voller Farben und Phantasie. Nach nur zehn Tagen Probezeit zeigen die Schülerinnen und Schüler ein kreatives und modernes Programm mit einer großen Portion Lebenslust und Improvisationstalent.
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25. Juni 2009
Was ist ein Clown?
Berufung oder Beruf
Seit über 20 Jahren sind wir als Clown in der Begegnung mit Menschen, sehen Augen aufblitzen, oder ein Schaudern, eine Welle ergreift uns am Ende der Premiere eines Stückes um die Geschichte der blinden Antonetta. Blinde und geistig stark behinderte Kinder können die Geschichte der Clowns auf Anhieb beschreiben oder beherrschen auf einmal alltägliche Handlungen, die sie sonst nicht ausführen können. Überaktive Kinder können plötzlich nach Jahren zum ersten Male still sitzen und staunen. Und immer wieder Lachen und Lachen.

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In Anlehnung an den indianischen Heyoka-Clown, der als Gegenteiler in der indianischen Kultur den zweithöchsten Rang neben dem Häuptling innehatte, ist am Tamala Zentrum – dem internationalem Zentrum für Clown, Humor und Kommunikation in Konstanz die Heyoka-Humor-Strategie entwickelt worden.
Bei dieser Arbeit geht es darum, die eigenen Humorressourcen zu befreien und ein Humor-Bewusstsein zu entwickeln. Spielfreude und kreative Aktionen werden wiederentdeckt und mit den Regeln der Clowns ein humorvoller (Körper-) Ausdruck erlernt. Die komischen Momente des Alltages werden gewürdigt und als Gelegenheit menschlichen Ausdruckes geschätzt. Alltagssituationen können – mit den Augen eines Narren gesehen – als Geschenk des Augenblicks genutzt werden. Manch ein Wahrnehmungswechsel lässt kreative Lösungen entstehen. “Die Welt anders wahrnehmen” ist deshalb eine wichtige Übung im Heyoka-Humor-Training. So kann ich sagen: „Ich habe wenig Zeit!„ oder „Ich habe viel Zeit, die ich nicht nutze!„ Heyoka-Bewusstsein verhilft zu einer humorvollen Haltung, die durch Unerwartetes verblüfft und zum Lachen verhilft.
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10. April 2009
Udo Berenbrinker und Jenny Karpawitz, die Gründer und Leiter des Zentrums, haben den Clown in Deutschland wieder salonfähig gemacht und gelten als „Pioniere der modernen Clown- und Humorbewegung in Europa“ (St.Galler Tageblatt 2003, Schweiz).
Jährlich werden qualitativ hochwertige Seminare im Bereich Clown und Humor angeboten, in denen die Erfahrungen der Clown- und Performancearbeit von Udo Berenbrinker und Jenny Karpawitz (im Jahre 2010 feiern sie ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum) zu einem sinnvollen Konzept verbunden werden. Diese sollen Schauspielern, Clowns aber auch Therapeuten und Führungskräften ein entsprechendes Wissen vermitteln.
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