22. Juli 2011
KULTUR IST MEHR ALS NUR DIE BÜHNE
Theater im öffentlichen Raum
Sie ist die Summe aller Künste. Der großen und der kleinen, der lauten und der leisen. PERFORMANCE ist ein optimales Forum für eine ganze Fülle dieser Künste. Die erstmals im Sommer 2006 stattfindende Kulturbörse bietet Künstlern und Kulturschaffenden beste Voraussetzungen für die Präsentation der eigenen Profession und die Begegnungen zwischen Künstlern und Veranstaltern.

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Theater im öffentlichen Raum
Unter dem Motto „Menschen, die lachen, weinen nicht“ probten die Studenten des Diplom-Studienganges „Schauspieler für Clown & Comedy“ vom 7.-16. Juli 2011 in der Villa Morissolina in Trarego (Italien), oberhalb vom Lago Maggiore bei Hitze, Regen und Gewitter ein Open air-Spektakel der besonderen Art ein.

Danach spielten die 23 Künstler vor fast 300 Zuschauern im Kultursalone in Trarego, auf der Seepromenade in Canobio (Italien), am Vögeliplatz in Luzern (CH) und last not least im Seerestaurant in Allensbach. Die Aufführung in Meersburg musste wegen Regen leider ausfallen.
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7. Juni 2010
Traditionell – und das schon seit 1991 – veranstaltet das Ausbildungsjahr der Tamala Clownschule ihr Straßentheater-Projekt. Es ist für die angehenden „ Diplom-Schauspieler für Clown und Comedy“ teilweise die erste öffentliche Auftrittserfahrung.
So wie die Arbeit als Clown ein wesentlicher Bestandteil des Lern- und Entwicklungsprozesses eines jeden Comedy- Schauspielers ist, ist erst recht das Spiel auf der Straße eine Herausforderung: Unumgänglich sind hierbei das wirkliche Dasein und die Transparenz (das «Sehen-Lassen» dessen, was im Schauspieler geschieht, wenn er die anderen Mitspieler, das Publikum oder den Autor aufnimmt).
Statt nur vorzuspielen oder sich hinter einer Interpretation zu verstecken, ist hier die Begegnung mit sich selbst und mit dem unmittelbaren Publikum von höchstem Interesse. Scheitern und die Improvisation ist Teil des Ausbildungskonzeptes , denn somit „lernt der Schauspieler seine Schwächen als Teil seines Seins zu akzeptieren, um sie dann in eine theatralische Stärke umzuwandeln.“ (Robert Schumann Bread & Pupet-Theeater USA).
26. Mai 2010
30. Juli – 1. August 2010
Improvisation und Theatersport
Seminar/Workshop mit Volker Quandt

„Quandt ist heute einer der weltweit gefragtesten Dozenten im Fach Improvisationstheater. Er sammelte Erfahrungen in mehr als einhundert Improvisationsseminaren und Workshops in Ghana, Brasilien, Thailand, Dänemark, Schweden, Malaysia, Singapur, Japan und zahlreichen Städten Deutschlands. Darüber hinaus ist er auch seit einigen Jahren Gastdozent an der Theaterhochschule in Zürich.“ (Tagesanzeiger Zürich)
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Improvisationstheater
Es trainiert die Kommunikationsfähigkeit
Es fördert die Schnelligkeit in der Ideenfindung.
Es fördert sowohl Spontaneität wie auch Flexibilität.
Es fördert Sprachwitz und deckt kreative Potentiale auf.
Es unterstützt die „Lust am Scheitern“ und fördert die Experimentierfreudigkeit.
Es förderte Teamgeist und soziale Kompetenz.
Es hilft in eine Rolle zu schlüpfen, ohne witzig sein zu wollen (Komik entsteht durch die Spielweise und den Partner)
Weitere Infos und Seminare zu Impro-Theater
Eine besondere Form des Improtheates ist das Interaktive Theater. Nach einer humorvollen Einstiegsszene zu einem festgelegtes Thema ( meist ein Konflikt mit einer unfairen Lösung) hat das Publikum die Möglichkeit, die gleiche Szene durch Zurufe und mit Hilfe des Moderators oder Trainers zu verändern und damit eigene Ideen ins Spiel zu bringen. Die Einstiegsszene kann auf humorvolle Weise eine positive Lösung finden.
Interaktives Theater ist eine neue Theaterform, die aus dem Forumtheater von Augusto Boal und dem Theatersport von Keith Johnston weiterentwickelt worden ist.
Interaktives Theater ist ein Lern-und Kommunikationsmittel, um mit Humor neue Impulse in Trainings, Aktionen, Projekte und Tagungen zu bringen. Es ist ein Spiegel und bewirkt überraschende Veränderungen und Erkenntnisse.
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Open Acting Ist eine in den 80er Jahren von Jenny Karpawitz und Udo Berenbrinker entwickelte Theaterform, die aus dem „Geschichten aus dem Augenblick“, einer modernen Form der Geschichtenerzählung entwickelt worden ist. Hier geht es nicht mehr um Meisterschaften und Konkurrenzkampf, sondern nur um den Spaß und das Entwickeln von Stories und Geschichten.

In der Regel gestalten vier Schauspieler und ein Moderator einen Abend oder einen Nachmittag für Kinder und Jugendliche. Der Moderator sammelt Figuren, Orte und Ideen – ähnlich wie im Theatersport – . Der Moderator verteilt die Figuren und die Schauspieler beginnen zu improvisieren.
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Theatersport ist die „sportliche“ Form des Impro-Theater. Theatersport ist von Keith Johnston entwickelt worden. Zwei Mannschaften von Schauspielern spielen gegeneinander um die Zustimmung des Publikums bzw. des Schiedsrichters . In der Regel messen sich zwei oder bei Meisterschaften auch mehrere Teams in ihrem Inprovisationskönnen vor dem Publikum. Das Publikum entscheidet mit Karten nach jeder Szene über den Erfolg. Das Publikum oder der Schiedrichter gibt die Themen vor. Am Ende siegt das Team mit den meisten Punkten.
„Man könnte natürlich meinen, Theatersport ist nichts für Intellektuelle, nichts für große von Regiekonzepten erleuchtete Staatstheater-Schauspieler. Sollte es aber sein! Als Keith Johnston diese Form des Sports play Ende der 50 er Jahre in London entwickelte, da ging es ihm um die Wiederentdeckung des verschütteten kindlichen Denkens, um die Ausschaltung des sperrigen Intellekts, der den Schmarrn einfach nicht zulassen will.“ (Moritz Rinke in Theater heute)
Workshops für Theatersport
Theater ohne Netz ist eine Theaterform, die sich sehr stark von den künstlerisch-ästhetischen Strukturen herkömmlicher Formen unterscheidet. Hier wollen wir in einem kurzen Blog, die unterschiedlichen Formen aufzeichnen. Gemeint sind Theaterformen wie Theatersport und Improvisationstheater in all seinen unterschiedlichen Ausprägungen.

Diese Theaterformen gibt es als Bühnenshow (Improshow, Theatersport) oder als Kommunikationstraining für soziale Einrichtungen wie auch Unternehmenstraining. Nicht zu unterschätzen ist die Bedeutung und das Training der Improvisationsfähigkeit für die Arbeit als Gesundheit!Clown oder Clown in medizinisch-Therapeutischen Einrichtungen (Klinik-Clown, Geri-Clown).
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