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	<title>Clown-Blog &#124; Humor-Blog &#124; Clownschule Tamala</title>
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		<title>Schauspieler-Clown: Organisation</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 11:27:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tamala</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berufsbild Clown]]></category>

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		<description><![CDATA[MEINE ARBEIT als SCHAUSPIELER/CLOWN Abgrenzung selbständige Tätigkeit und nichtselbständige Tätigkeit Für Künstler ist zunächst die Abgrenzung zwischen selbständig ausgeübter Tätigkeit und der nichtselbständig ausgeübten Tätigkeit bedeutend. Im Falle der nichtselbständig ausgeübten Tätigkeit ist der Künstler Angestellter und der Arbeitgeber zum entsprechenden Lohnsteuerabzug vom Gehalt verpflichtet. Übt der Künstler dagegen eine selbständige Tätigkeit aus, wird er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>MEINE ARBEIT als SCHAUSPIELER/CLOWN</strong></p>
<p><strong>Abgrenzung selbständige Tätigkeit und nichtselbständige Tätigkeit</strong><br />
Für Künstler ist zunächst die Abgrenzung zwischen selbständig ausgeübter Tätigkeit und der nichtselbständig ausgeübten Tätigkeit bedeutend. Im Falle der nichtselbständig ausgeübten Tätigkeit ist der Künstler Angestellter und der Arbeitgeber zum entsprechenden Lohnsteuerabzug vom Gehalt verpflichtet. Übt der Künstler dagegen eine selbständige Tätigkeit aus, wird er durch das Finanzamt nach Ablauf des Kalenderjahr aufgefordert, eine Gewinnermittlung sowie eine Umsatzsteuererklärung abzugeben.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-560" title="Kindertheater3" src="http://www.tamala-center.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/Kindertheater3.jpg" alt="Kindertheater" width="420" height="303" /></p>
<p>Nichtselbständig beschäftigt sind alle Personen, die unter der Leitung eines Arbeitgeber stehen oder in den geschäftlichen Organismus des Arbeitgeber eingegliedert sind und dessen Weisung befolgen müssen. Bei der Abgrenzung kommt es nicht so sehr auf die formelle Bezeichnung der vertraglichen Gestaltung (z.B. Vertrag über freies Mitarbeiterverhältnis) an, sondern auf die tatsächliche Ausgestaltung der vertraglichen Beziehung.</p>
<p><span id="more-554"></span></p>
<p><strong>Abgrenzung in der Praxis durch Künstlererlass</strong><br />
Um eine Abgrenzung zwischen selbständiger und nichtselbständiger Tätigkeit in der Praxis zu erleichtern, hat die Finanzverwaltung den sog. Künstlererlass veröffentlicht, der eine Zuordnung der einzelnen Berufsgruppen regelt:</p>
<ul>
<li>Tätigkeit bei staatlichen Theaterunternehmen</li>
<li>Spielzeitverpflichtete Künstler</li>
<li>Künstler und andere Angehörige freier Berufe mit einem Spielzeit- oder Teilspielzeitvertrag sind in den Theaterbetrieb eingegliedert und daher nicht selbständig tätig = Angestellte mit Lohnsteuerabzug.</li>
<li>Gastspielverpflichtete Künstler</li>
</ul>
<p>Gastspielverpflichtete Künstlern und Angehörige verwandter Berufe werden in der Regel auf eine bestimmte Anzahl von Aufführungen vertraglich verpflichtet. Hier gelten die folgenden Grundsätze:</p>
<ul>
<li>Gastspielverpflichtete Regisseure, Choreographen, Bühnenbildner und Kostümbildner sind selbstständig tätig.</li>
<li>Gastspielverpflichtete Schauspieler, Sänger, Tänzer und andere Künstler sind in den Theaterbetrieb eingegliedert und deshalb nicht selbstständig, wenn sie eine Rolle in einer Aufführung übernehmen und gleichzeitig eine Probenverpflichtung zur Einarbeitung in die Rolle oder eine künstlerische Konzeption eingehen.</li>
</ul>
<p><strong>Freie Dienstverträge</strong><br />
Schauspieler, die für eine gewisse Zeit bei einem Theaterunternehmen beschäftigt sind, erhalten in der Regel Dienstverträge.<br />
Die Schauspieler können teilweise dann wählen, ob sie weiterhin selbständig bleiben oder angestellt werden.<br />
Zeichen für selbständige Tätigkeit innerhalb eines Theaterbetriebes ist:</p>
<p>eigene künstlerischer Anteil (Text, Songs…), Beteiligung an den Ein-und Ausgaben oder Honorar erst erhalten, wenn Produktionskosten gedeckt, andere selbständige Tätigkeiten (eigene Gruppe, Arbeit bei Film-und Fernsehen&#8230; Seminarleiter), Terminplanung nur in Absprache mit Schauspielern.</p>
<p><strong>Tätigkeit bei Hörfunk und Fernsehen</strong><br />
Bei Rundfunk und Fernsehen werden in der Regel neben fest Angestellten auch Künstler und Angehörige verwandter Berufe beschäftigt, zumeist durch einen Honorarvertrag und mit der Bezeichnung als freie Mitarbeiter. Trotzdem sind diese in der Regel als nichtselbstständige Angestellte zu behandeln.</p>
<p>Davon zu unterscheiden sind bestimmte Gruppen von freien Mitarbeitern, die selbstständig tätig werden, soweit sie nur für einzelne Produktionen tätig werden. Das können ein Fernsehspiel, eine Unterhaltungssendung oder ein aktueller Beitrag sein. Es handelt sich hier meistens um Mitarbeiter aus den folgenden Berufsgruppen:</p>
<ul>
<li>Choreographen</li>
<li>Darsteller, die als Gast in einer Sendung mit Live-Charakter mitwirken</li>
<li>Moderatoren, wenn der eigenschöpferische Teil der Leistung überwiegt</li>
<li>Regisseure</li>
</ul>
<p>Grundsätzlich gilt jedoch, dass eine von vornherein auf Dauer angelegte Tätigkeit eines freien Mitarbeiter als nicht selbstständige Tätigkeit zu behandeln ist. Die Tätigkeit für denselben Auftraggeber in mehreren zusammenhängenden Leistungsbereichen ist hierbei einheitlich zu beurteilen. Die Einordnung einer solchen Mischtätigkeit richtet sich nach der überwiegend ausgeübten Tätigkeit, wobei auch auf die Höhe des aufgeteilten Honorars abgestellt werden kann. Im Einzelfall kann auch ein freier Mitarbeiter außerhalb der oben genannten Berufsgruppen eine selbstständige Tätigkeit ausüben. Dafür muss jedoch das für die Veranlagung des Mitarbeiters zuständige Finanzamt eine entsprechende Bescheinigung erteilen.</p>
<h3>Tätigkeit bei Film- und Fernsehfilmproduzenten incl. Synchronisierung</h3>
<p>Filmautoren, Filmkomponisten und Fachberater sind im Allgemeinen nicht in den Organismus des Unternehmens eingegliedert und daher selbstständig tätig.</p>
<p>Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Regieassistenten und sonstige Mitarbeiter sind dagegen durch das notwendige Zusammenwirken aller Beteiligten in den Organismus der Produktion eingegliedert und daher nicht selbstständig tätig.<br />
Synchronsprecher und Synchronregisseure sind in der Regel selbstständig tätig.</p>
<p><strong>Wie organisiere ich mich, um als angestellter Schauspieler Engagements zu kommen?</strong></p>
<p>Wer die Selbständigkeit scheut und Engagements an Theater und Film anstrebt, muss sich zunächst eine Vita &amp; Setcard zu legen. Außerdem eine klare Website, wo er/sie Ihre Fähigkeiten darstellt!</p>
<p>Am besten noch ein kleines Demoband (Interview mit Dir, paar Szenen etc.), dann gute Fotos und dies alles parat haben.</p>
<p>Erst dann beginnt die Ochsentour………Bewerbungen an Theater/Filme/Kleintheater schreiben und die erst besten Rollen annehmen, Castingagenturen abklappern (günstig für Euch junge Schauspieler).</p>
<p>Bewerbungen an Stadttheatern und großen Häusern nur möglich, wenn Ihr die interne Prüfung bei der ZAF abgelegt habt. Diese haben Agenturen in Stuttgart &amp; München und sind für den süddeutschen Raum zuständig.</p>
<p><strong>Für die Zulassung zur Prüfung müsst Ihr nachweisen:</strong></p>
<ul>
<li>Eine Ausbildung</li>
<li>Kenntniss der Strasberg-Methodik</li>
<li>Für Film: Camera-Acting Training (gut bei der Bavaria in München) oder bei entsprechenden Schulen in Berlin &amp; Köln</li>
</ul>
<p><strong>Prüfung besteht aus:</strong></p>
<ul>
<li>Zwei Rollen vorspielen (eine klassische aus Dramentext und ein selbstgewählte künstlerische Arbeit …z.Bsp. Comedy-Rolle)</li>
<li>eine Improvisationsarbeit</li>
<li>1-4 schauspielerische Arbeiten vor laufender Kamera (wenn Du in die Filmkartei mit rein willst)</li>
</ul>
<p>Laufende Informationen für diese Arbeit gibt es hier bei folgenden Website;</p>
<p><a href="http://www.theaterblogs.de" target="_blank">www.theaterblogs.de</a><br />
<a href="http://zav.arbeitsagentur.de/nn_458878/kv/Home/Homepage.html__nnn=true" target="_blank">zav.arbeitsagentur.de</a><br />
<a href="http://www.bffs.de/" target="_blank">www.bffs.de</a><br />
<a href="http://www.connexx-av.de/filmfernsehproduktion_bfv.php?view=&amp;si=1&amp;lang=1" target="_blank">www.connexx-av.de</a></p>
<p>Jeder/Jede kann es aber auch bei Castingagenturen, kleinen Theatern etc. versuchen!</p>
<p><strong>SELBSTÄNDIGE KÜNSTLER</strong></p>
<p>Es wird unterschieden zwischen Solokünstler und /oder Gründung einer Gruppe</p>
<p>Solokünstler<br />
Ihr müsst Euch beim Finanzamt als Solokünstler anmelden und eine Steuernummer geben lassen, gleichzeitig mit dem Diplom bei der Künstlersozialkasse anmelden (ähnliche Regelungen in der Schweiz &amp; Österreich).</p>
<p>Dann bekommt Ihr eine günstige Kranken-Renten-und Pflegeversicherung. In den ersten 5 Jahren braucht Ihr als Künstler nicht mehr als 5000.-€ verdienen. Danach muss es deutlich steigern, da es sichtbar werden muss, dass eure künstlerische Tätigkeit eure Haupteinnahmequelle ist.</p>
<p>Solokünstler ist man/frau auch neben seinem Beruf (gilt z.B. für Gesundheit!Clown) mit eigener Steuernummer. Ihr kommt dann aber nicht in die KSK)</p>
<p><strong>Zusammenschluss als Gruppe</strong><br />
Ab 2 Personen, die Auftritte spielen oder als Duo (Gesundheit!Clown) arbeiten müsst Ihr eine Firma gründen, die übliche Form ist die GBR (Gesellschaft mit beschränkter Haftung)</p>
<p>Jeder der Schauspieler ist mit entsprechenden Anteilen am Verlust&amp; Gewinn beteiligt. Darüber müsst Ihr einen Gesellschaftsvertrag verfassen.</p>
<p>Mit diesem müsst Ihr Euch dann beim Finanzamt anmelden, ein gemeinsames Konto bei der Bank eröffnen…………….<br />
Außerdem eine ordentliche Buchhaltung machen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong> über Existenzaufbau, Rentenaufbau, Musterverträge für Gastspiele, Musterverträge für Gründung einer GBR, Honorarberechnungen findet Ihr in dem Buch mit CD</p>
<p>Stefan Kuntz: Survival Kit (HRSG: Bundesverband Freier Theater)</p>
<p>Bestellung: <a href="http://www.freie-theater.de/" target="_blank">www.freie-theater.de</a></p>
<p>Oder monatlicher Newsletter von Stefan Kuntz: http://www.kuenstlerrat.de/newsletter.htm</p>
<p>Wer in Baden-Würrtemberg lebt, sollte Mitglied im Landesverband der Freien Theater werden (wenn Ihr mindestens 20 Aufführungen pro Jahr nachweisen könnt). Dort gibt es Infos über Gastspiele , Produktionsfördergelder, Gastspielunterstützung, Zuschüsse zu Gastspielen im Ausland. Mitgliedsbeitrag lohnt.<br />
Hier der Link: <a href="http://www.laftbw.de/" target="_blank">www.laftbw.de</a></p>
<p>Ähnliche gut organisierte Verbände gibt es noch in NRW, Bayern und Hamburg<br />
Laufende Infos auch in Form von Newsletter (auch über Festivals……) über den Bundesverband Freier Theater <a href="http://www.freie-theater.de/" target="_blank">www.freie-theater.de</a></p>
<p>Das gleiche gibt es in der Schweiz in zwei Formen:<br />
<a href="http://www.ktv.ch" target="_blank">www.ktv.ch</a> oder Bundesverband Freier Theater <a href="http://a-c-t.ch" target="_blank">http://a-c-t.ch/</a></p>
<p><strong>Die Schritte zur Selbständigkeit ist:</strong></p>
<ol>
<li>ein Stück, künstlerische Angebote erarbeiten……..proben und proben (viel mit Video zur Kontrolle)</li>
<li>Verkaufen: Prospekte &amp; Website erstellen zu euren Angebote</li>
<li>am Anfang viel Kaltaquise: Theater, Kulturzentren, Kulturämter anschreiben und 14 Tage später telefonieren</li>
<li>Telefon-Training machen, um sich verkaufen zu können (locker und von sich überzeugt sein….)</li>
</ol>
<p>Und dann spielen, spielen, spielen………..nicht gleich Höchstgage fordern, denn wichtig ist die Erfahrung und Pressekritiken</p>
<p>Es gibt verschiedene Website u.a. auch eine Facebook-Seite zum Thema „Marketing für Schauspieler“</p>
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		<title>Humor als Weg der Persönlichkeitsentwicklung</title>
		<link>http://www.tamala-center.de/blog/2012/04/26/humor-als-weg-der-personlichkeitsentwicklung/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 07:04:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubl55</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>

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		<description><![CDATA[Humor ist eine menschliche Haltung, die Missstände erkennt und lachend verzeiht. Damit zählt der Humor zu den wichtigsten sozialen Kompetenzen: Der humorvolle Mensch steht auch in kritischen Situationen über den Dingen und weiß Konflikte souverän zu lösen. Wo immer wir im Leben stehen, ob wir mit Menschen arbeiten oder eine Maschine bedienen, wird von dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Humor ist eine menschliche Haltung, die Missstände erkennt und lachend verzeiht. Damit zählt der Humor zu den wichtigsten sozialen Kompetenzen: Der humorvolle Mensch steht auch in kritischen Situationen über den Dingen und weiß Konflikte souverän zu lösen.</p>
<p><a href="http://www.tamala-center.de/blog/2012/04/26/humor-als-weg-der-personlichkeitsentwicklung/"><img class="alignnone size-full wp-image-380" title="strassentheater-DSC_0135" src="http://www.tamala-center.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/strassentheater-DSC_0135.jpg" alt="Strassentheater" width="425" height="285" /></a></p>
<p>Wo immer wir im Leben stehen, ob wir mit Menschen arbeiten oder eine Maschine bedienen, wird von dem Einzelnen soziale Kompetenz im Umgang mit Menschen erwartet. Leiten wir gar ein Unternehmen, einen Verein oder stehen als Vater und/oder Mutter einer Familie vor, entscheidet die Kommunikationsfähigkeit mit anderen Menschen und der Umgang mit mir selber darüber, ob wir so etwas wie Glück, Zufriedenheit und Wohlbefinden im Beruf und im Alltag erleben.</p>
<p><span id="more-549"></span></p>
<p>Nur eine Klarheit über unsere Gefühle und Reaktionen, ein präziser Körperausdruck sowie die Fähigkeit, Menschen zu begeistern oder zu führen, führt zum Erfolg und den sogenannten „Flow“- Erlebnissen im Alltag und im Beruf.</p>
<p>Humor erleichtert das Leben. Es ist wie das Salz in der Suppe und vermenschlicht unsere Kommunikation. Das moderne Berufs- und Alltagsleben in seiner Komplexität kann durch die Fähigkeit, humorvoll zu reagieren und zu agieren, entspannter gestaltet werden.</p>
<p>Während Kinder noch 400 Mal am Tag lachen, weil sie sich über die alltäglichen Dinge des Lebens freuen können, verringert sich dieser Wert im Laufe des Erwachsen-Werdens auf 40 Mal am Tag. Am Arbeitsplatz und in unseren alltäglichen Beschäftigungen reduziert sich die innere Freude und das Lachen auf Werte, die so weit unten liegen, dass unsere Gesundheit und das psychische Wohlergehen gefährdet sind.<br />
In der westlichen Welt sind deshalb Depressionen, Burnout und Krebs die Volkskrankheiten Nummer eins. All diese Krankheiten kennen Menschen nicht, die viel lachen – so die Gelotologen (Lachforscher) der amerikanischen Stanford Universität. Die Wissenschaft bestätigt inzwischen weltweit, wie wichtig es ist, Humor, Lachen und Freude in Beruf und Alltag zu integrieren.</p>
<p>Humor zeigt sich in einer menschlichen Einstellung gegenüber den Mitmenschen und lässt sich auch als „emotionale Intelligenzkompetenz“ (Michael Titze) bezeichnen. Das bewusste Erleben und Umsetzen der eigenen ganz persönlichen Humorressourcen bietet die Möglichkeit, Alltag oder Beruf aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.</p>
<p>Humor wird immer mehr als soziale Kompetenz erachtet und zählt in den englischsprachigen Ländern, v.a. den USA, zu den wichtigen Soft Skills, um beruflich Karriere zu machen. Amerikanische und japanische Firmen testen in ihren Rekrutierungsgesprächen vermehrt nicht nur das Führungspersonal, sondern jeden Einzelnen auf seine Humorfähigkeit. Humorfähigkeit heißt in diesem Fall nicht, ständig Witze zu erzählen oder den Clown als Entertainer im Betrieb zu spielen.</p>
<p>Die grundlegenden Techniken der Clowns werden als Strategien der Kommunikation beherrscht und Freude wird als Qualität aus einem inneren Seelenraum empfunden.</p>
<p>Humor fördert die Kreativität und die eigene Motivation, ebenso erleichtert es die Kommunikation und entschärft Konflikte.<br />
Was Patch Adams als Vorbild für den heilenden Aspekt des Lachens im Kranken- und Pflegebereich geleistet hat, dringt nunmehr in die Welt anderer Berufsfelder. Humor bewirkt dort heitere Gelassenheit, die neue Perspektiven ermöglicht.</p>
<p>Manche Menschen haben eine natürliche Gabe und können Humor wirkungsvoll einsetzen. Andere sind sich ihrer Fähigkeit nicht bewusst, beziehungsweise haben diese noch nicht erprobt.</p>
<p>Humor wird dabei als die Fähigkeit betrachtet, durch paradoxe Handlungen und Worte ein „Kontrast“- Empfinden (Dr.Michael Titze) auszulösen. Dieses „Unerwartete“ bewirkt Verblüffung und damit Erheiterung und entspanntes Lachen im Gegenüber.</p>
<p>Emotionaler Humor setzt eine Haltung der Demut voraus, d.h. ich nehme mich selbst nicht so wichtig und kann über mich selbst lachen. Fehler werden nicht mehr „angstbesetzt aus Scham“ (Dr. Michael Titze) wahrgenommen, sondern können als Mittel zur Erheiterung und als Chance erlebt werden. Dies bedeutet eine konkrete Arbeit mit meinen Selbstbildern. Selbstbilder werden als mentale Prozesse und als emotionale Bindungen und Blockierungen wahrgenommen und aus ihrer Fixierung gelöst.</p>
<p>Humor ermöglicht die Fähigkeit im Jetzt zu sein – in der Entspannung des Augenblickes. Dies besagt schon viel: humorvolle Interventionen bedürfen der bewussten Wahrnehmung des Augenblickes. Emotionaler Humor schult die Meta-Ebene – wir arbeiten mit der Methodik des Zeit-Blasen-Prinzips &#8211; , um im Vertrauen auf den „HumorSinn“ zu entspannen. Nur in diesem entspannten Zustand, in diesem inneren Fließen, öffnet sich das Tor, um intuitiv mit angemessenem Humor zu agieren.</p>
<p>Emotionaler Humor erlaubt die Wiederentdeckung des heiteren, stets lebensfrohen Kindes durch die Figur des Clowns. Clown wird hier von uns als Gegenteiler und Heyoka betrachtet oder wie der japanische Philosophieprofessor Dr. Suzuki ihn bezeichnet als „die hohe Kunst des Zen“.</p>
<p>Im Clown aktivieren wir die kindlichen Ressourcen der Spontaneität. Das Jetzt-Bewusstsein wird geschult, die Regeln der Komik und das paradoxe Denken werden erlernt. Die clownesken Strategien von Komikern und Clowns finden eine „alltagstaugliche Form“ und können an Hand eines Strategiebogens angewandt werden.</p>
<p>Der persönliche Clown zeigt uns auf sehr einfache Weise unsere persönlichen Muster, mit denen wir im Sinne der „Veredelung“ arbeiten oder sie als hinderndes Muster auflösen können. Techniken der Gestalttherapie helfen den Sinn für Humor zu befreien.</p>
<p>Die Arbeit an der Lebensfreude ermöglicht das Auflösen von Blockaden, um unsere innere Kraft, Energie und Freude aus dem Core (Kern) zu erfahren und zu leben.</p>
<p><em><strong>Jeder Mensch ist ein Clown, aber nur wenige haben den Mut, es zu zeigen.</strong></em><br />
<em><strong>Charlie Rivel</strong></em></p>
<p><strong>Seminar-Reihe Tamala:</strong><br />
Clown-Spezial: <a title="Clown-Workshop" href="http://www.tamala-center.de/seminare/meine-kraft.html">Meine Kraft</a>, <a title="Clown-Workshop" href="http://www.tamala-center.de/seminare/grundlos-gluecklich.html">Grundlos Glücklich</a>, <a title="Clown-Training" href="http://www.tamala-center.de/seminare/clown-stille.html">Der Clown &amp; die Stille</a><br />
<a title="Humor-Training" href="http://www.tamala-center.de/seminare/emotionaler-humor.html">Emotionaler Humor</a><br />
<a title="Seminar Körpersprache" href="http://www.tamala-center.de/seminare/koerpersprache.html">Körpersprache für Clowns</a></p>
<p><strong>Seminar HumorKom:</strong><br />
<a title="Kommunikationsseminar" href="http://www.tamala-center.de/humorkom/trainings/humor/clown-bruecke.html">Humor – Brücke zur Kommunikation</a></p>
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		<title>Weiterbildung finanzieren</title>
		<link>http://www.tamala-center.de/blog/2012/03/05/weiterbildung-finanzieren/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 10:23:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubl55</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Stiftung Warentest hat alle in Deutschland möglichen Fördertöpfe auf seiner Website zusammengestellt. Der Großteil trifft auch auf die Fördermöglichkeiten bei den Seminaren, Ausbildungen und beruflichen Bildungsmaßnahmen beim Tamala Center und bei Humorkom zu. Special &#8211; Stiftung Warentest 1. Weiterbildung finanzieren (Mit Bildungskosten Steuern sparen) 2. Geld und Zeit für die Bildung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stiftung Warentest hat alle in Deutschland möglichen Fördertöpfe auf seiner Website zusammengestellt. Der Großteil trifft auch auf die Fördermöglichkeiten bei den Seminaren, Ausbildungen und beruflichen Bildungsmaßnahmen beim Tamala Center und bei Humorkom zu.</p>
<p><strong>Special &#8211; Stiftung Warentest</strong><br />
1. <a href="http://www.test.de/themen/bildung-soziales/weiterbildung/special/Weiterbildung-finanzieren-Geld-und-Zeit-fuer-die-Bildung-4313560-4313601/" target="_blank">Weiterbildung finanzieren</a> (Mit Bildungskosten Steuern sparen)<br />
2. <a href="http://www.test.de/themen/bildung-soziales/weiterbildung/special/Weiterbildung-finanzieren-Geld-und-Zeit-fuer-die-Bildung-4313560-4313563/" target="_blank">Geld und Zeit für die Bildung</a></p>
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		</item>
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		<title>Humorkom® als beste Website ausgezeichnet</title>
		<link>http://www.tamala-center.de/blog/2012/02/25/humorkom%c2%ae-als-beste-website-ausgezeichnet/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Feb 2012 07:11:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubl55</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>

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		<description><![CDATA[Humorkom® als beste Website und Ausbildungsinstitut Europas in TrainerLinks ausgezeichnet HumorKom® &#8211; Humor-Seminare und Humor-Trainer-Ausbildungen im Tamala Center Konstanz Humor ist als Soft-Skill erlernbar und fördert die soziale Kompetenz. &#8211; Jenny Karpawitz und Udo Berenbrinker von HumorKom® vermitteln in ihren Seminaren Methoden und Strategien, den persönlichen Humor zu erkennen und in den (Berufs-)Alltag zu integrieren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Humorkom® als beste Website und Ausbildungsinstitut Europas</strong><br />
in TrainerLinks ausgezeichnet</p>
<p>HumorKom® &#8211; <a title="Humor-Trainer Ausbildungen" href="http://www.tamala-center.de/humorkom" target="_blank">Humor-Seminare und Humor-Trainer-Ausbildungen</a> im Tamala Center Konstanz Humor ist als Soft-Skill erlernbar und fördert die soziale Kompetenz. &#8211; Jenny Karpawitz und Udo Berenbrinker von HumorKom® vermitteln in ihren Seminaren Methoden und Strategien, den persönlichen Humor zu erkennen und in den (Berufs-)Alltag zu integrieren. Weitere Themen sind Freude, Glück und Körpersprache.</p>
<p>Außerdem im Angebot: Ausbildungen zum Humor-Practitioner, -Master und -Trainer.</p>
<p><span id="more-542"></span></p>
<p><a href="http://www.trainerlink.de/pdf/trainerlink-2012.pdf" target="_blank">www.trainerlink.de/pdf/trainerlink-2012.pdf</a><br />
<a href="http://www.tamala-center.de/humorkom" target="_blank">www.tamala-center.de/humorkom</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nicht nur Firlefanz</title>
		<link>http://www.tamala-center.de/blog/2012/01/30/nicht-nur-firlefanz/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 08:53:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubl55</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob als weiblicher Clown, Komikerin oder Kabarettistin &#8211; Frauen tummeln sich im komischen Fach und erproben die Lust der Narrenfreiheit. Steif stiert die Frau mit dem roten Hut durch ihre schwarzgeränderte Brille. Dann holt sie Luft, Brust raus, Schultern hoch, atmet aus, läßt die Lippen schlottern und die Arme schlackern. Marlene Jaschke, stark in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ob als weiblicher Clown, Komikerin oder Kabarettistin &#8211; Frauen tummeln sich im komischen Fach und erproben die Lust der Narrenfreiheit.</strong></p>
<p><a rel="attachment wp-att-380" href="http://www.tamala-center.de/blog/2011/06/22/strasentheater-in-trarego/strassentheater-dsc_0135/"><img class="alignnone size-full wp-image-380" title="strassentheater-DSC_0135" src="http://www.tamala-center.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/strassentheater-DSC_0135.jpg" alt="Strassentheater" width="425" height="285" /></a></p>
<p>Steif stiert die Frau mit dem roten Hut durch ihre schwarzgeränderte  Brille. Dann holt sie Luft, Brust raus, Schultern hoch, atmet aus, läßt  die Lippen schlottern und die Arme schlackern. Marlene Jaschke, stark in  den Vierzigern und umhüllt von einem Kostüm aus den Fünfzigern, zeigt  auf die Stelle ihres Rocks, wo die Hüfte sich verbirgt.</p>
<p><span id="more-522"></span></p>
<p>&#8220;Hier, da steckt  eine Geschichte drin. Die ist da vor vielen Jahren reingerutscht.&#8221; Dann  senkt sich ihre Stimme: &#8220;Das hab&#8217; ich gar nich gemäärkt!&#8221; Ihre Zuhörer  glucksen, und Marlene erzählt weiter von der Atemtherapiegruppe in der  Volkshochschule: &#8220;Wir sind 25 Frauen&#8221;, kurze Denkpause, &#8220;das ist  vielleicht langwaailich.&#8221; Ganz ohne Denkpause fängt das Publikum im  Hamburger Kleinkunsttheater &#8220;Schmidt&#8221; zu prusten und zu brüllen an:  Heute abend ist Lachen die einzige Therapie.</p>
<p>Marlene Jaschke ist keine modische, eher eine etwas unbeholfene Person, besonders schnell ist sie auch nicht &#8211; und doch steht sie an der Spitze einer Bewegung: Die Frauen kommen auf die Kleinkunstbühnen, das weibliche Geschlecht erobert das komische Fach.</p>
<p>Auf der Bühne der Hamburger Kampnagelfabrik, auf einem hohen Stapel schmutziger Wäsche hockt Hanna, die Waschfrau. Unter ihrem zotteligen Haarschopf grinsen zwei freche Augen an der Plastiknase vorbei. Hanna wäscht nicht, sie liest &#8220;Jeanne d&#8217;Arc und andere große Heldinnen&#8221;. Und plötzlich wird Hanna selbst zur Heldin, kämpft gegen unsichtbare Feinde. Das Waschbrett wird zum Schild für ihren gewaltig wattierten Leib, die Zinkwanne wird als Helm gebraucht. Am Ende des Duells stürzt &#8220;Hanna d&#8217;Arc&#8221; in den Waschtrog. Die Komikerin ist tot, das Publikum kreischt vor Vergnügen.</p>
<p>&#8220;I wollt scho immer amal im Heimatfuim spuin, aber neamand hat mi g&#8217;fragt&#8221;, klagt die &#8220;Ratschkattl&#8221; im Münchner Fraunhofer-Theater. Die kräftige Frau mit der verwaschenen Kittelschürze und dem runden Gesicht schiebt ihr Kinn energisch vor: &#8220;Mir ham nicht nur einen Firlefanz im Kopf, sondern auch Liebe, Lust und Leidenschaft.&#8221; Zum Beweis kullert sie herzallerliebst mit den Augen, und das Publikum lacht &#8211; lustvoll und leidenschaftlich.</p>
<p>Szenen aus dem deutschen Kleinkunstmilieu. Die drei Frauen könnten verschiedener kaum sein &#8211; doch den Erfolg haben sie gemein: Wenn Maria Peschek, 37, als &#8220;Ratschkattl&#8221; bayerischverquere Geschichten aus dem Alltag erzählt; wenn Gardi Hutter, 37, als &#8220;tapfere Hanna&#8221; glucksend, kieksend und sehr ungeschickt den Kampf aller Clowns gegen die Tücken der Objekte und des Schicksals kämpft; wenn Jutta Wübbe, 35, sich als Marlene Jaschke verkleidet und hamburgisch näselnd vom Leben und den Träumen der Chefsekretärin berichtet &#8211; dann sind Kleinkunstbühnen und Kabarett-Theater ausverkauft. Gemeinsam lachen und jubeln dann alternative Mädchen im Secondhand-Look, schnieke Yuppie-Fräuleins und perlenbehängte Bildungsbürgerinnen.</p>
<p>&#8220;Im Moment möchte man gern starke Frauen&#8221; &#8211; so erklärt die Schweizerin Gardi Hutter das Geheimnis ihres Erfolgs, um den sie lange hat kämpfen müssen. Sie hat zwar den Beruf der Schauspielerin gelernt, aber &#8220;fremdbestimmt&#8221; im klassischen Theater zu spielen, das war ihr immer ein Graus. Sie wohnte kärglich in einem Wohnwagen und arbeitete an der Entwicklung jener Figur, die sie nun die &#8220;Clownerin&#8221; nennt. Mit der &#8220;Tapferen Hanna&#8221; kam endlich der Durchbruch.</p>
<p>&#8220;Große Tragödinnen hat es doch immer gegeben, aber komische Hauptrollen findet man im Theater nicht&#8221;, resümiert Gardi Hutter die historische Sachlage. Für Clowns gelte das gleiche: Rivel, Grock und Dimitri sind berühmt geworden &#8211; von weiblichen Clowns weiß die Geschichte nichts. In den großen Komikerfilmen von Charlie Chaplin, Buster Keaton oder Woody Allen kommen Frauen zwar vor, doch sie sind vor allem schön und nur selten komisch. Eine Ausnahme war allenfalls Liesl Karlstadt. Doch sie war ausschließlich die Partnerin für Karl Valentin, so wie heute Gisela Schneeberger die unentbehrliche Ergänzung für Gerhard Polt ist.</p>
<p>Die Frauenfiguren, die Gardi Hutter sich aussucht, sind nicht schön, sondern garstig. Die &#8220;Tapfere Hanna&#8221; schwitzt, hat Schluckauf, sieht sehr dick und ungepflegt aus, gibt sich frech und manchmal auch brutal. Von ihrer Unansehnlichkeit aber scheint sie nichts zu wissen, zumindest kümmert sie sich nicht darum &#8211; und vielleicht verleiht sie gerade damit den uneingestandenen Sehnsüchten ihrer weiblichen Fans eine Gestalt.<br />
Sehr nett, sehr höflich und ungeheuer verklemmt &#8211; so schickt Jutta Wübbe ihr Alter ego Marlene Jaschke auf die Bühne. &#8220;Die Jaschke spricht aus, was die Leute denken, deshalb mag man sie&#8221;, glaubt ihre Schöpferin. Jene Jutta Wübbe jedenfalls, die auf hohen Hacken, mit langen Haaren, die über die Schulter fallen, und einem grellrot geschminkten Mund in die Garderobe stolziert &#8211; diese attraktive Frau hat wenig gemein mit dem tristen, schüchternen Bürofräulein, das dann auf der Bühne steht.</p>
<p>&#8220;Die Leute sind immer ganz erstaunt, welch anderer Mensch ich da oben bin&#8221;, wundert sich die Komödiantin &#8211; und fügt verschmitzt hinzu: &#8220;Ob die Marlene so anders ist, das ist ja noch sehr die Frage.&#8221; Tatsächlich muß Jutta Wübbe nicht sehr viel erfinden, um Stoff für ihre Pointen zu haben. Wenn Marlene, leicht verhuscht und etwas ängstlich, erzählt, daß ihrem Chef in der Firma schon aufgefallen sei, &#8220;wie sich doch meine Ausstrahlung verändert&#8221; habe, wegen der Atemtherapie und so &#8211; dann spricht Jutta Wübbe aus eigener Erfahrung.</p>
<p>Schuld hatte vor fünf Jahren kein Atem-, sondern ein Clownskursus bei Udo Berenbrinker. Jutta Wübbe war damals Bürokauffrau und wohnte mit Freund und Antiquitäten im bürgerlichen Hamburger Stadtteil Ohlsdorf. Weil sie im Urlaub mal etwas anderes machen wollte, meldete sie sich bei einem Clowns-Workshop an. Nach zehn Tagen saß sie &#8220;wie verwandelt&#8221; wieder an ihrem Büroschreibtisch bei den Hamburgischen Electricitäts-Werken. Ein halbes Jahr später servierte sie ihrem Chef die Kündigung, verließ ihr gutbürgerliches Idyll und zog in ein billiges Wohngemeinschaftszimmer.</p>
<p>Anfängliche &#8220;fürchterliche Ängste&#8221;, vor den Leuten das Gesicht zu verziehen, hat sie längst abgelegt, ebenso die Clownsnase. &#8220;So, wie ich in der Rolle der Jaschke aussehe, fühle ich mich dem Publikum einfach näher.&#8221;</p>
<p>Wie nahe sich ihr die Zuschauer fühlen, scheint der &#8220;Ratschkattl&#8221; Maria Peschek ziemlich egal zu sein, und auf dem Land müssen die Leute manchmal auch ganz schön schlucken. Denn die Peschek ist nicht nett, und ihre Komik lebt von böser, bayerischer Hinterfotzigkeit. Sie fegt auf die Bühne, stützt die Hände in die Hüfte, und dann ratscht sie los, schimpft, grantelt, mault, und jeder Widerspruch wäre zwecklos.<br />
&#8220;Bayern ist ein guter Humus für Komödiantik&#8221;, meint Maria Peschek. Doch manchmal plagen sie die Zweifel, ob das gesellschaftliche Anliegen, welches hinter ihrer Bösartigkeit steckt, auch verstanden werde. &#8220;Das Lachen ist ja Erkenntnis. Doch das Gedächtnis der Leute hält nicht lange. Hinterher wissen sie nur noch, daß sie sich amüsiert haben.&#8221;</p>
<p>Maria Pescheks komisches Talent hat einst sogar Claus Peymann erkannt. &#8220;Der meinte, ich hätte solch eine tragische Ausstrahlung und müßte deshalb etwas Komisches machen.&#8221; Was das genau sein sollte, war der Schauspielerin mit klassischer Ausbildung lange ein Rätsel. &#8220;Ich erinnere mich nur, daß die Leute gelacht haben, wenn ich Hamlets Mutter ernst und tragisch gespielt habe.&#8221; Doch niemand gab ihr eine komische Rolle, und die Herumzieherei zwischen den Stadttheatern behagte ihr sowieso nicht. Also gab sie die seriöse Karriere auf, und ihr erstes Kabarett-Programm dachte sich die Ehefrau und Mutter bei der Gartenarbeit aus. Seitdem erntet sie Erfolge.</p>
<p>Ingo Schöne, Schauspiel- und Clownslehrer aus Hamburg, weiß aus seinem Unterricht, wie schwer den Frauen die Komik fällt: &#8220;Frauen sind eitel &#8211; beim Clown gehört einfach der Mut zur Fratze dazu.&#8221; Mag sein, daß es vielen an diesem Mut noch mangelt &#8211; der Wille immerhin ist da: Schönes Clowns-Workshops sind zu 80 Prozent von Frauen besucht.</p>
<p>Daß all die Fratzen und der Mut zur Häßlichkeit die Männer trotzdem nicht verschrecken, erfuhr Jutta Wübbe nachts in Hamburg. Als sie eines Abends, nach vielen Zugaben, klagte, nun werde sie den letzten Bus in die Buttstraße verpassen und müsse ein teures Taxi nehmen, da sprang ein Fan von seinem Sitz hoch und rief laut: &#8220;Ach, Frau Jaschke, dann fahr&#8217; ich Sie eben heim.&#8221; Jutta Wübbe ist heute noch gerührt.</p>
<p><strong>DER SPIEGEL 47/1990 </strong><br />
Alle Rechte vorbehalten<br />
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGEL-Verlag Rudolf Augstein GmbH &amp; Co. KG.</p>
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		<title>Angst ausgelacht zu werden?</title>
		<link>http://www.tamala-center.de/blog/2012/01/10/angst-ausgelacht-zu-werden/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 10:02:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubl55</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer Angst hat, ausgelacht zu werden, leidet. Eine Studie soll helfen. MITMACHEN Teilnehmer für GELOTOPHOBIE-Studie gesucht. Machen Sie sich oft Gedanken darüber, ob Sie bei der Arbeit oder bei privaten Anlässen auf andere lächerlich gewirkt haben? Im Umgang mit anderen fühlen Sie sich ungeschickt, und es fällt Ihnen schwer, ungezwungen zu reden? Sagen Sie oft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer Angst hat, ausgelacht zu werden, leidet. Eine Studie soll helfen.</strong></p>
<p><strong>MITMACHEN</strong><br />
Teilnehmer für GELOTOPHOBIE-Studie gesucht.</p>
<p>Machen Sie sich oft Gedanken darüber, ob Sie bei der Arbeit oder bei privaten Anlässen auf andere lächerlich gewirkt haben? Im Umgang mit anderen fühlen Sie sich ungeschickt, und es fällt Ihnen schwer, ungezwungen zu reden? Sagen Sie oft Einladungen ab, weil Sie befürchten, Sie könnten ausgelacht oder schikaniert werden? Möchten Sie nicht das Ziel von Witzen und Spott sein?</p>
<p>Wer mehrere dieser Fragen mit »Ja« beantwortet und mindestens 18 Jahre alt ist, kann an der Studie der Universität Zürich teilnehmen. Jeder, der mitmacht, hilft damit langfristig anderen. Am Anfang steht eine kurze anonyme Online-Befragung. Wer will, kann dann noch für eine Sitzung an die Universität kommen.</p>
<p><span id="more-510"></span></p>
<p>Den Fragebogen und mehr Infos gibt es unter dem Link:<br />
<a href="http://www.surveymonkey.com/s/Gelo3" target="_blank">www.surveymonkey.com/s/Gelo3</a></p>
<p>Download PDF: <a href="http://www.humorcare.ch/hc_aktuell_pdfs/gelotophobie_studie.pdf" target="_blank">Gelotophobie.pdf </a><br />
(Quelle: Blick am Abend, 17.06.2011)</p>
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		<title>Humorzentrum im Gehirn entdeckt</title>
		<link>http://www.tamala-center.de/blog/2011/12/27/humorzentrum-im-gehirn-entdeckt/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 09:10:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubl55</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Humor lernen]]></category>

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		<description><![CDATA[US-Wissenschaftler finden Ursprung des Humors Amerikanische Wissenschaftler von der University of Rochester haben im menschlichen Gehirn eine Art &#8220;Humorzentrum&#8221; entdeckt .Seit Tausenden Jahren suchen Philosophen nach der Ursache des Lachens. Jetzt haben sie amerikanische Wissenschaftler gefunden. ?Im menschlichen Gehirn scheint es ein &#8216;Humorzentrum&#8217; zu geben. Ob dies den &#8220;humorlosen&#8221; Menschen gänzlich fehlt, ist wissenschaftlich allerdings noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>US-Wissenschaftler finden Ursprung des Humors</strong></p>
<p>Amerikanische Wissenschaftler von der University of Rochester haben im menschlichen Gehirn eine Art &#8220;Humorzentrum&#8221; entdeckt .Seit Tausenden Jahren suchen Philosophen nach der Ursache des Lachens. Jetzt haben sie amerikanische Wissenschaftler gefunden. ?Im menschlichen Gehirn scheint es ein &#8216;Humorzentrum&#8217; zu geben. Ob dies den &#8220;humorlosen&#8221; Menschen gänzlich fehlt, ist wissenschaftlich allerdings noch nicht nachgewiesen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-405" title="218946_R_by_RolfvanMelis_pixelio" src="http://www.tamala-center.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/218946_R_by_RolfvanMelis_pixelio1.jpg" alt="Lachen" width="425" height="154" /></p>
<p>Nachgewiesen ist hingegen, dass manche Patienten nach einem Gehirnschlag sehr wohl jede Art von <a title="Humor Training" href="http://www.tamala-center.de/humorkom/">Humor</a> verloren haben. Medizinisch gesehen. ?&#8221;Ein kleiner Teil der vorderen Gehirnlappen scheint dafür verantwortlich zu sein, einen Witz als solchen auch zu erkennen&#8221;, sagt Dean K. Shibata von der University of Rochester School of Medicine.<span id="more-400"></span></p>
<h3>&#8220;Warum lachen wir?</h3>
<p>Niemand weiss es genau. Obwohl der medizinische Zweck des Humors und des Lachens trotz zweitausend Jahren der Spekulation noch immer nicht erforscht ist, so steht doch fest: der Humor ist Teil jeder menschlichen Persönlichkeit und wichtig zum Ausgleich negativer emotionaler Erfahrungen wie Angst&#8221;, so Shibata weiter. ?Die von Shibata und seinen Kollegen gemachten Erkenntnisse stammen aus der Magnetresonanzabbildung (MRI) der Gehirnregionen von 13 Patienten, die bei vier verschiedenen Tests zum Bereich Humor-Aktivität zeigten. ?Den Versuchspersonen wurden Witze vorgelesen, <a title="Humor lernen" href="http://www.tamala-center.de/humorkom/">Lachen</a> vorgespielt und Cartoons gezeigt.</p>
<p>Alle vier Tests zeigten, dass sich die Aktivität auf einen kleinen Bereich der Unterseite des Gehirns konzentrierte, genannt nucleus accumbens. ?&#8221;Indem wir wissen, welche Gehirnregionen bei der Entstehung des Lachens beteiligt sind, erhalten wir auch Aufschluss darüber, wo das Humorzentrum sitzt und wie es funktioniert.</p>
<p>In Zukunft werden Gehirnscans sicherlich routinemässig von Psychiatern verwendet werden, um Patienten zu helfen, die an emotionalen Schwankungen wie Depressionen durch den Verlust des Humorzentrums leiden&#8221;, ergänzt Shibata. Die neue Studie hilft, Erklärungen dafür zu finden, warum Menschen nach einem Gehirnschlag, der die beiden vorderen Gehirnlappen geschädigt hat, ihre Persönlichkeit verändern. Dazu gehört auch der Verlust des Humors. In dieser Gehirnregion sind das soziale und emotionale Empfinden angesiedelt.</p>
<p>Obwohl der biologische Zweck des Humors und des Lachens immer noch nicht erforscht ist, steht nach Meinung der Wissenschaftler eines fest: Humor und Lachen sind ein wichtiger Teil jeder menschlichen Persönlichkeit und notwendig zum Ausgleich von Angst und schlechten Erfahrungen.</p>
<p>Weitere Informationen<br />
<a href="http://www.humor.ch/inernsthaft/archivernst.htm" target="_blank">www.humor.ch</a></p>
<p>Foto by RolfvanMelis &#8211; www.pixelio.de</p>
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		<title>Humor kann heilen, Interview mit Prof. Hirsch</title>
		<link>http://www.tamala-center.de/blog/2011/12/14/humor-kann-heilen-interview-mit-prof-hirsch/</link>
		<comments>http://www.tamala-center.de/blog/2011/12/14/humor-kann-heilen-interview-mit-prof-hirsch/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 13:38:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubl55</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Interview mit dem Altersforscher Prof. Rolf Dieter Hirsch, der als Leiter der Abteilung für Gerontopsychiatrie an den Rheinischen Kliniken in Bonn arbeitet. Rolf Dieter Hirsch gilt als Humorexperte und bietet unter anderem Humorseminare an. Außerdem unterstützt er die Arbeit von Clowns in Kliniken und in der Altenpflege. Prof. Rolf Dieter Hirsch (R.D.H.): Lachen ist ein Grundbedürfnis von uns Menschen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein  Interview mit dem Altersforscher Prof. Rolf Dieter Hirsch, der als  Leiter der Abteilung für Gerontopsychiatrie an den Rheinischen Kliniken  in Bonn arbeitet. Rolf Dieter Hirsch gilt als Humorexperte und bietet  unter anderem Humorseminare an. Außerdem unterstützt er die Arbeit  von Clowns in Kliniken und in der Altenpflege.</p>
<p>Prof. Rolf Dieter Hirsch (R.D.H.): Lachen ist ein Grundbedürfnis von   uns Menschen. Witz und Humor sind in der Psychotherapie eine hilfreiche   Form, Traumen zu bearbeiten und innere Blockaden zu lösen. Letztere   nehmen im Alter zu, denn je älter wir werden, umso mehr passen wir uns   der Gesellschaft an – man zeigt Gefühle nicht offen. Schade, denn Lachen   ist die beste Medizin, es setzt Glückshormone frei, entspannt die   Muskeln und fördert die Durchblutung.</p>
<div id="attachment_488" class="wp-caption alignnone" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-488" href="http://www.tamala-center.de/blog/2011/12/14/humor-kann-heilen-interview-mit-prof-hirsch/hirsch/"><img class="size-full wp-image-488 " title="hirsch" src="http://www.tamala-center.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/hirsch.jpg" alt="Prof. Hirsch" width="150" height="176" /></a><p class="wp-caption-text">Prof. Hirsch</p></div>
<p><span id="more-486"></span></p>
<p>Natürlich muss man aufpassen, wie man sich dem Menschen nähert. Man  muss erkennen, wenn er eine humorvoll gemeinte Bemerkung als Kränkung  empfindet. Dadurch offenbaren sich schnell Ansätze, finden sich Zugänge  zu traumatisierenden Erlebnissen: erst lacht der Patient, dann reagiert  er beschämt, dann kommen die Probleme zum Vorschein. Mit der  Humortherapie ist es aber möglich, den Sinn für Humor in jedem einzelnen  zu wecken und zu fördern, zu zeigen: das Leben ist trotzdem schön!  Humor ist lebensbejahend, macht kreativer und lebendiger.</p>
<p><strong>Professor Rolf Dieter Hirsch</strong><strong></strong></p>
<p><strong>PW: Wie gehen sie da vor?</strong><br />
R.D.H.: Mit zunehmendem Lebensalter wird den meisten von uns der Humor  ausgetrieben. Aber Sinn für Humor hat jeder. Humor hat auch was mit  Schamüberwindung zu tun. Das heisst, ich habe viele Missgeschicke, über  die ich sehr beschämt bin, mich deshalb zurückziehe. Mancher zieht sich  immer mehr zurück, wird krank. In dieser Situation geht es mir darum,  wie ich mit den kleinen Beschämungen umgehen kann. Zum Beispiel, wenn  ich mein Auto nicht mehr finde und herumschaue. Dann kann ich das  thematisieren und sagen, vor 30 Jahren hat es mich nicht gekränkt.</p>
<p>Dann kann es kaum mit meinem Alter zusammenhängen. Oder ich habe  Schuhe an, mit denen ich leicht ausrutsche und falle. Die Frage ist  hier, wie gehe ich dann damit um, wie kann ich die Situation clownesk  gestalten und somit auffangen. Wenn ich zum Beispiel Namen nicht mehr  weiß – erstens kann ich das manchmal lernen. Aber ich kann mir auch  angewöhnen, zu sagen: wissen Sie, Ihren Namen, tut mir leid, weiß ich  gar nicht mehr. Und dann sagt mir derjenige den Namen. Es geht darum,  solche Dinge umzudrehen, aus einem Missgeschick eine fröhliche  Geschichte zu machen und dann darüber zu stehen. Humor ist eine  Trotzmacht, so nach dem Motto &#8220;da kann mir keiner&#8221;.</p>
<p><strong>PW: Sie bieten ja Humorseminare an und unterstützen die Arbeit von Clowns. Was lernen die Teilnehmer?</strong><br />
R.D.H.: In den Humorseminaren lernen sie zum Beispiel Witze und spielen  diese, um dann &#8220;in der Not&#8221; das gelernte anwenden zu können Sie lernen  das Spiel mit Luftballons und der roten Nase, lernen, beschämende  Situationen durch Humor zu lockern – ohne dabei Spaß auf Kosten des  anderen zu machen. Sie lernen, sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen  und über die eigene Unzulänglichkeit zu lachen.</p>
<p><strong>PW: Kann man Clowns auch für ältere Menschen einsetzen?</strong><br />
R.D.H.: Selbstverständlich. Es gibt in Deutschland derzeit sehr viele  Clowns, die in Altenheime hineingehen, die Fröhlichkeit, Lebendigkeit,  Kreativität mitbringen. Ich gehe heutzutage davon aus, ein  Qualitätsmerkmal eines deutschen Altenheims muss sein, dass ein Clown  kommt. Der kommt nicht zu einer Vorführung. Der kommt hinein, um  Fröhlichkeit zu bringen, um die kleinen Missgeschicke, die  Schwierigkeiten aufzulösen &#8211; mit den alten Menschen, aber auch mit dem  Personal zusammen fröhlich zu sein, zu lachen, Musik zu machen.</p>
<p><strong>PW: Das ist doch sicher immer noch eher eine Ausnahme. Oder  ist der Einsatz der &#8220;Geri-Clowns&#8221; mittlerweile flächendeckend in  Altersheimen eingeführt?</strong><br />
R.D.H.: Allmählich wird die Ausnahme geringer und da freue ich mich sehr  darüber. Sie haben natürlich Recht, in Kindereinrichtungen, in der  Onkologie, gerade bei jüngeren Krebspatienten ist es fast eine  Selbstverständlichkeit geworden. Davon sind wir in Altersheimen noch  weit entfernt. Aber es wird etwas getan und es geht aufwärts.</p>
<p><strong>PW: Sieht denn die Humortherapie bei Kindern anders aus, als bei älteren Menschen, gibt es da grundlegende Unterschiede?</strong><br />
R.D.H.: Bei Kindern ist es so, dass man versucht, die kleinen  Missgeschicke, die Kinder erleben in der Übertreibung zu bringen,  Wortspiele daraus zu machen, Phantasiereisen in eine Fröhlichkeit daraus  zu machen, die Kindern adäquat ist. Das ist wichtig. Es muss sehr  spielerisch sein, es muss sehr bunt, laut, lebendig sein und  überraschend. Sie können kleine Dinge verändern &#8211; in der Fröhlichkeit,  mit dem gemeinsamen Lachen. Kinder brauchen keinen Grund zum Lachen, sie  lachen einfach.</p>
<p>Genau das will ich den alten Menschen auch wieder lernen:  loszulassen, Grimassen schneiden dürfen ohne nach dem Grund zu fragen.  Ich will alte Menschen wieder lebendiger machen. Beim Kind ist eher eine  erziehende Tendenz wichtig, bei Alten ist mehr Kreativität gefragt,  Heiterkeit und eine leichtere Grundstimmung. Einen gravierenden  Unterschied gibt es allerdings: während Kinder über Pannen und  Tolpatschigkeit lachen können, kann genau das hilflose ältere Menschen  verletzen, weil sie selbst davon betroffen sind und sich mit ihrer  eigenen Unzulänglichkeit unangenehm konfrontiert fühlen. Hier müssen  ältere Menschen erst wieder lernen, damit umzugehen, über sich selbst zu  lachen.</p>
<p><strong>PW: Kann ich auch Aggressionen mit Humor begegnen?</strong><br />
R.D.H.: Selbstverständlich. Ein Beispiel: Ein älteres Ehepaar lebt zu  Hause. Sie erzählt, dass ihr Mann verwirrt ist und sie öfters schlägt Er  findet seine Dinge nicht mehr und bezichtigt sie des Diebstahls. Sie  dagegen möchte ihm ständig beweisen, dass seine Dinge da oder dort  liegen. Er schlägt sie dann und sagt: „Ich bin der Herr im Haus, du hast  hier nichts zu sagen!“ Ich sage in so einer Situation: &#8220;Ihr Mann möchte  der Herr im Haus sein, er möchte anschaffen und der Beste für Sie sein.  Also versuchen Sie das zu unterstützen, knien Sie sich vor ihn hin und  sagen, jawohl, mein Herr und Meister, du hast Recht.&#8221;</p>
<p>Die Dame hat sich das zuerst nicht getraut und kam wieder mit dem  nächsten blauen Auge. Und dann habe ich zu ihr gesagt, &#8220;wenn Sie nicht  weiter blaue Augen haben wollen, dann versuchen Sie es doch einfach mal.  Es gilt hier, die Angst zu reduzieren und nicht, wer Recht hat. Wer  Recht hat, hat verloren.&#8221; Das hat sie dann gemacht. Und was war in der  Situation? Der depressive und auch desorientierte verwirrte alte Mensch  hat geschaut, hat gelächelt und die Situation war vom Tisch.</p>
<p><strong>PW: Sie selbst sind auch sehr humorvoll. Wie möchten Sie denn alt werden?</strong><br />
R.D.H.: Ich möchte ganz gerne in meiner Familie sein, möchte mal raus  gehen, möchte aber auch mal in Ruhe rausschauen und nichts tun müssen  und nicht aktiviert werden. Dann möchte ich mit meinen Narreteien  wirklich so leben dürften, wie ich will. Ich möchte auch ein bisschen  unwürdig für mich sein und nicht letztendlich immer alle Erwartungen von  andern erfüllen müssen.</p>
<p>Interview: Andrea Wengel, Stand vom 26.04.2006</p>
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		<title>Zum 20 jährigen Jubiläum</title>
		<link>http://www.tamala-center.de/blog/2011/12/01/zum-20-jahrigen-jubilaum/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 05:31:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubl55</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr geehrte Frau Karpawitz, mit großer Freude haben wir vernommen, daß Sie dieses Jahr ihr 20 jähriges Jubiläum am Standort Konstanz feiern. Hierzu möchten wir Ihnen recht herzlich garatulieren. Besonders schätzen wir Ihr außergewöhnliches Engagement mit der Initiative Gesundheit!Clowns, welche ausgebildete Clowns in der Bodenseeregion und der Ostschweiz vernetzt. Ebenso freuen wir so eine internationale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Karpawitz,</p>
<p>mit großer Freude haben wir vernommen, daß Sie dieses Jahr ihr 20 jähriges Jubiläum am Standort Konstanz feiern. Hierzu möchten wir Ihnen recht herzlich garatulieren.</p>
<p>Besonders schätzen wir Ihr außergewöhnliches Engagement mit der Initiative <a title="Ausbildung zum Klinikclown" href="http://www.tamala-center.de/ausbildungen/klinikclown.html">Gesundheit!Clowns</a>, welche ausgebildete <a title="Clown Ausbildung" href="http://www.tamala-center.de">Clowns in der Bodenseeregion und der Ostschweiz</a> vernetzt. Ebenso freuen wir so eine internationale Theatercompagnie in Konstanz beheimatet zu haben, die mit Ihren <a title="Clowns, Comedians und Spaßkellner buchen" href="http://www.clown-und-comedy.de/">Clowns, Comedians und Spaßkellner</a> und Events den Namen unserer Stadt alle Ehre macht.</p>
<p>Wir wünschen Ihnen weiterhin gutes Gelingen und Anerkennung auch für die weiteren Jahre.</p>
<p><span id="more-482"></span></p>
<p>Freundliche Grüsse</p>
<p>Friedhelm Schaal<br />
Leiter<br />
Amt für Wirtschaftsförderung Stadt Konstanz</p>
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		<item>
		<title>Seminarplan 2012</title>
		<link>http://www.tamala-center.de/blog/2011/11/21/seminarplan-2012/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 12:05:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubl55</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seminarplan der Tamala Clownschule März 17.-18.3.  Clown-Humor-Komik   in Luzern 24.-25.3.  Clown-Humor-Komik in Konstanz April 13.-15.4.  Heyoka-Humortraining in Konstanz (über HumorKom) Mai 17.-20.5. Clown-Spezial: Meine Kraft in Konstanz 24.5.    Humor – eine Brücke zur Kommunikation in Konstanz (über HumorKom) Juni 23.-24.6. Clown: Steo by Step  –Clowneinführung in Konstanz Juli/August 13.-15.7. Humor-Spezial: Flow-Freude-Glück im Seminar Hotel Rigli [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seminarplan der Tamala Clownschule</strong></p>
<p><strong>März</strong><br />
17.-18.3.  Clown-Humor-Komik   in Luzern<br />
24.-25.3.  Clown-Humor-Komik in Konstanz</p>
<p><strong>April</strong><br />
13.-15.4.  Heyoka-Humortraining in Konstanz (über HumorKom)</p>
<p><strong>Mai</strong><br />
17.-20.5. Clown-Spezial: Meine Kraft in Konstanz<br />
24.5.    Humor – eine Brücke zur Kommunikation in Konstanz (über HumorKom)</p>
<p><span id="more-476"></span></p>
<p><strong>Juni</strong><br />
23.-24.6. Clown: Steo by Step  –Clowneinführung in Konstanz</p>
<p><strong>Juli/August</strong><br />
13.-15.7. Humor-Spezial: Flow-Freude-Glück im Seminar Hotel Rigli (Vierwaldstätter-See) über HumorKom<br />
29.7.-5.8.  Sommerakademie<br />
28.7.-31.7.  Emotionaler Humor mit Udo Berenbrinker<br />
29.7.-31.7.  Clown &amp; Slapstick mit Peter Shub<br />
1.-4.8. Der Clown &amp; die Rolle mit Jenny Karpawitz &amp; Udo Berenbrinker<br />
1.-3.8. Jonglage/Feuerjonglage &amp; Performace mit Markus Just<br />
2. &amp; 3.8. öffentliche Probe &amp; Präsentation im Stadtpark Konstanz<br />
3.8. 21.00 Uhr Gala-Abschluss-Vorstellung  Feuer-Tanz- show mit Markus Just &amp; Anne Devries<br />
(Münsterplatz oder Stadtpark)</p>
<p><strong>September</strong><br />
22.-23.9.  Clown Humor Komik in Konstanz</p>
<p><strong>Oktober</strong><br />
11.-14.10. Clown-Spezial: Der Clown &amp; die Stille in Konstanz<br />
28.10.-3.11. Der Narr und der Tod im Centro d´ompio (Italien)</p>
<p><strong>November</strong><br />
15.11.  Humor – Innovation &amp; Kreativität im Changeprozess (Führungskräftetraining) in Konstanz (über HumorKom)<br />
24.-25.11. Clown Humor Komik  in München</p>
<p><strong>Dezember</strong><br />
Ab Dezember: Ausbildung zum Diplom-Clown und Gesundheit!Clown</p>
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