Archiv der Kategorie: Berufsbild Clown

Darf Pflege(n) Spaß machen?

So lautet der Inhalt des Tagessseminar am 22.Oktober in Winterthur.

Immer flexibel sein, sensibel, empathisch, hilfsbereit, kompetent? Geht das? Was ist, wenn etwas zu scheitern droht? Kann Scheitern doch spannend sein? Darf es sogar Spaß machen? Wenn es gelingt, aus Fehlgriffen neue Ansätze zu finden, dann gelingt auch der Humor in der Pflege. Das schafft Verständnis und Respekt für einander, baut Freundschaften auf, entlädt Spannungen und hilft bei der Bewältigung von Krisen.

Die Pflegewissenschaftlerin Robinson schreibt, das Ziel sei, Humor als warmen und fürsorglichen Umgang, als „lachen mit“ und nicht als „lachen über“ wahrzunehmen.

Dahinter verbergen sich gleich zwei Fragen, nämlich: »Darf Pflege, d. h. ›Gepflegtwerden‹ Spaß machen?« und »Darf Pflegen Spaß machen?«. Mit diesen Fragen im Gepäck will ich mich mit 10-12 Teilnehmer auf die Suche nach dem Humor im Pflege- und Gesundheitswesen machen. Am Schluss dieser Reise sollte klar geworden sein, was Humor ist, welche Effekte er hat und wie dies im Pflege- und Gesundheitswesen zum Nutzen und zum Spaß für alle Beteiligten angewendet werden kann. Um es vorweg zu sagen: ja, ich bin der Meinung, dass Pflege für Klienten auch ein Quäntchen Spaß bereithalten sollte; Schmerz, Leid und Schwermut gibt es zur Genüge. Und ja, ich bin der Meinung, dass die Pflege auch den Pflegenden Spaß machen sollte. Dies ist kein Credo an eine Spaßgesellschaft, sondern meine Hoffnung, dass sowohl Pflegende als auch Pflegeempfänger neben all der Ernsthaftigkeit und dem Schweren den Nutzen und den Spaß einer gut dosierten und richtig platzierten Prise Humor für sich und für andere schätzen und einzusetzen lernen. Auch wenn es in dieser Arbeit nicht nur um Pflegende geht, liegt dennoch der Schwerpunkt auf der Frage, wie Humor in der Pflege von Pflegenden eingesetzt werden kann. Nichtsdestotrotz werden aber auch humorvolle Projekte und Ideen vorgestellt, wie z. B. die Etablierung von Clownvisiten in Pflegeheimen und Kinderkliniken, deren Initiatoren nicht Pflegende sind. Solche Humorprojekte können einen großen Einfluss auf die Befindlichkeit von allen an der Pflege Beteiligten haben und sind deshalb auch für die Pflege von großer Bedeutung.

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Schauspieler-Clown: Organisation

MEINE ARBEIT als SCHAUSPIELER/CLOWN

Abgrenzung selbständige Tätigkeit und nichtselbständige Tätigkeit
Für Künstler ist zunächst die Abgrenzung zwischen selbständig ausgeübter Tätigkeit und der nichtselbständig ausgeübten Tätigkeit bedeutend. Im Falle der nichtselbständig ausgeübten Tätigkeit ist der Künstler Angestellter und der Arbeitgeber zum entsprechenden Lohnsteuerabzug vom Gehalt verpflichtet. Übt der Künstler dagegen eine selbständige Tätigkeit aus, wird er durch das Finanzamt nach Ablauf des Kalenderjahr aufgefordert, eine Gewinnermittlung sowie eine Umsatzsteuererklärung abzugeben.

Kindertheater

Nichtselbständig beschäftigt sind alle Personen, die unter der Leitung eines Arbeitgeber stehen oder in den geschäftlichen Organismus des Arbeitgeber eingegliedert sind und dessen Weisung befolgen müssen. Bei der Abgrenzung kommt es nicht so sehr auf die formelle Bezeichnung der vertraglichen Gestaltung (z.B. Vertrag über freies Mitarbeiterverhältnis) an, sondern auf die tatsächliche Ausgestaltung der vertraglichen Beziehung.

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Diplom-Schauspieler für Clown und Comedy

Berufsbild Diplom-Schauspieler für Clown und Comedy

„Diplom-Schauspieler für Clown, Comedy und Gesundheit!Clown“ – laut Berufskatalog der Agentur für Arbeit ist dieser Beruf ein Beruf mit Zukunft und guten Verdienstmöglichkeiten in den nächsten Jahren.

Clowns sind Schauspieler und Artisten, die durch ihre Mimik und Tollpatschigkeit, artistischen und körperlichen Einlagen sowie ausgeklügelten Spielszenen das Publikum zum Lachen bringen.

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