Archiv der Kategorie: Humor in der Pflege

Verstehen sie Spaß? Echte Lebenshilfe durch Humor

Wenn im Alter der Lebensradius enger wird und körperliche Widrigkeiten überhand nehmen, so dass die pflegerische und medizinische Behandlung zur Tagesroutine gehören, gewinnt die alltägliche zwischenmenschliche Begegnung mehr und mehr an Wichtigkeit.

Stellen wir uns selbst der Situation, drängt sich uns die Frage auf, wie wir selber einmal gepflegt werden wollen, wenn wir schwach, gebrechlich oder krank sind:  Von Miesepetern und Hausdrachen umgeben oder in einer Atmosphäre heiterer Gelassenheit?

Hört man von Humor in der Pflege, denken wir als erstes an Clowns, die Pflegeheimbewohner ständig zum Lachen bringen wollen. Manch andere treibt die Frage um, wo die Gaudi aufhört und der Ernst beginnt. Demenz, Delir, Depressionen, ist den hier tatsächlich  „Schluss mit lustig“?

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Humor am Arbeitsplatz Mit Humor-Training zu mehr Stressresistenz in der Pflege und Medizin

HUMOR IN DER PFLEGE UND MEDIZIN

Humor am Arbeitsplatz – Mit Humor-Training zu mehr Stressresistenz in der Pflege und Medizin

Humor wird auch in der Personal- und Teamentwicklung, gerade in sozialen und medizinischen Institutionen, vermehrt eingesetzt. Denn er gilt als wirksamer Puffer gegen Stress und fördert die Teambildung. Interessant dabei: Humor kann man tatsächlich lernen und trainieren, wie zahlreiche Forschungen  an renommierten Universitäten ergeben hat.

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Darf Pflege(n) Spaß machen?

So lautet der Inhalt des Tagessseminar am 22.Oktober in Winterthur.

Immer flexibel sein, sensibel, empathisch, hilfsbereit, kompetent? Geht das? Was ist, wenn etwas zu scheitern droht? Kann Scheitern doch spannend sein? Darf es sogar Spaß machen? Wenn es gelingt, aus Fehlgriffen neue Ansätze zu finden, dann gelingt auch der Humor in der Pflege. Das schafft Verständnis und Respekt für einander, baut Freundschaften auf, entlädt Spannungen und hilft bei der Bewältigung von Krisen.

Die Pflegewissenschaftlerin Robinson schreibt, das Ziel sei, Humor als warmen und fürsorglichen Umgang, als „lachen mit“ und nicht als „lachen über“ wahrzunehmen.

Dahinter verbergen sich gleich zwei Fragen, nämlich: »Darf Pflege, d. h. ›Gepflegtwerden‹ Spaß machen?« und »Darf Pflegen Spaß machen?«. Mit diesen Fragen im Gepäck will ich mich mit 10-12 Teilnehmer auf die Suche nach dem Humor im Pflege- und Gesundheitswesen machen. Am Schluss dieser Reise sollte klar geworden sein, was Humor ist, welche Effekte er hat und wie dies im Pflege- und Gesundheitswesen zum Nutzen und zum Spaß für alle Beteiligten angewendet werden kann. Um es vorweg zu sagen: ja, ich bin der Meinung, dass Pflege für Klienten auch ein Quäntchen Spaß bereithalten sollte; Schmerz, Leid und Schwermut gibt es zur Genüge. Und ja, ich bin der Meinung, dass die Pflege auch den Pflegenden Spaß machen sollte. Dies ist kein Credo an eine Spaßgesellschaft, sondern meine Hoffnung, dass sowohl Pflegende als auch Pflegeempfänger neben all der Ernsthaftigkeit und dem Schweren den Nutzen und den Spaß einer gut dosierten und richtig platzierten Prise Humor für sich und für andere schätzen und einzusetzen lernen. Auch wenn es in dieser Arbeit nicht nur um Pflegende geht, liegt dennoch der Schwerpunkt auf der Frage, wie Humor in der Pflege von Pflegenden eingesetzt werden kann. Nichtsdestotrotz werden aber auch humorvolle Projekte und Ideen vorgestellt, wie z. B. die Etablierung von Clownvisiten in Pflegeheimen und Kinderkliniken, deren Initiatoren nicht Pflegende sind. Solche Humorprojekte können einen großen Einfluss auf die Befindlichkeit von allen an der Pflege Beteiligten haben und sind deshalb auch für die Pflege von großer Bedeutung.

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Humor kann heilen

Prof. Hirsch
Prof. Hirsch

Ein Interview mit dem Altersforscher Prof. Rolf Dieter Hirsch, der als Leiter der Abteilung für Gerontopsychiatrie an den Rheinischen Kliniken in Bonn arbeitet. Rolf Dieter Hirsch gilt als Humorexperte und bietet unter anderem Humorseminare an. Außerdem unterstützt er die Arbeit von Clowns in Kliniken und in der Altenpflege.

Prof. Rolf Dieter Hirsch (R.D.H.): Lachen ist ein Grundbedürfnis von uns Menschen. Witz und Humor sind in der Psychotherapie eine hilfreiche Form, Traumen zu bearbeiten und innere Blockaden zu lösen. Letztere nehmen im Alter zu, denn je älter wir werden, umso mehr passen wir uns der Gesellschaft an – man zeigt Gefühle nicht offen. Schade, denn Lachen ist die beste Medizin, es setzt Glückshormone frei, entspannt die Muskeln und fördert die Durchblutung.

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